Es gibt Promi-Paare, deren Trennung niemanden überrascht. Und es gibt Paare, bei denen die Nachricht wie ein Erdbeben wirkt. Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic gehörten zur zweiten Kategorie. Der ehemalige Bayern-Star und Weltmeister von 2014 und die serbische Tennis-Legende, French-Open-Siegerin von 2008 – beide galten als bodenständig, beide sprachen öffentlich von einer Liebe, die ihr Leben verändert habe.
Genau das machte die Nachricht im Sommer 2025 so schwer verdaulich: Nach neun Jahren Ehe ist Schluss. Und je tiefer man gräbt, desto klarer wird: Hinter der offiziellen Formulierung „unüberbrückbare Differenzen” verbirgt sich eine Geschichte, die deutlich mehr Drama enthält als zunächst angenommen.
Die Traumhochzeit, die alles begann
Schweinsteiger und Ivanovic lernten sich 2014 kennen, wurden im Frühjahr 2015 erstmals als Paar gesichtet – Händchen haltend bei einem Spaziergang in New York City. Im Juli 2016 folgte die Hochzeit, ein romantisches Fest in Venedig, das wie aus dem Bilderbuch wirkte.
Schnell wuchs die Familie: Sohn Luca kam im März 2018 zur Welt, Leon folgte im August 2019, und im Mai 2023 wurde mit Theo das dritte Kind geboren. Drei Söhne, ein Leben zwischen München und Mallorca, regelmäßige gemeinsame Auftritte bei Sportevents – das Bild einer Familie, die es geschafft hatte, Spitzensport und Privatleben in Balance zu bringen.
Noch rund drei Jahre vor der Trennung schwärmte Schweinsteiger öffentlich von seiner Frau: Sie habe ihm beigebracht, was Liebe eigentlich bedeute und wie man als Familie lebe. Worte, die im Rückblick eine bittere Note bekommen.
April 2025: Die ersten Risse werden sichtbar
Im April 2025 berichteten deutsche Medien erstmals über eine mögliche Trennung. Die Informationen: Ana Ivanovic sei mit den Kindern nach Belgrad gezogen, während Schweinsteiger beruflich in München geblieben sei. Die eigentliche Trennung, so hieß es, habe bereits rund zwei Monate zuvor stattgefunden.
Zu diesem Zeitpunkt äußerte sich noch niemand offiziell. Doch die Trennung von Wohnorten – ein Elternteil in Serbien, der andere in Deutschland – war für viele Beobachter ein klares Warnsignal.
Der eigentliche Grund: Eine Affäre auf Mallorca
Im Juli 2025 bestätigte schließlich Anwalt Christian Schertz offiziell die Trennung – mit der diplomatischen Formel „unüberbrückbare Differenzen”. Doch parallel dazu kursierten in serbischen und deutschen Boulevardmedien deutlich konkretere Berichte.
Die serbische Zeitung Kurir berichtete, Ana Ivanovic habe Beweise für eine monatelange Affäre ihres Mannes entdeckt – mit einer bulgarischen Frau. Die Entdeckung soll sie zutiefst erschüttert haben. Ein Angestellter des gemeinsamen Hauses auf Mallorca soll Schweinsteiger umgehend aus der Immobilie verwiesen haben, nachdem die Affäre aufgeflogen war.
Die Bild-Zeitung lieferte später weitere Details: Bereits im Sommer 2024 – also fast ein Jahr vor der öffentlichen Bestätigung – soll Schweinsteiger auf Mallorca eine neue Beziehung begonnen haben. Aus einer Affäre sei mittlerweile eine feste Beziehung geworden, die das Paar offenbar nicht mehr verstecke. Schweinsteiger soll mit seiner neuen Partnerin sogar Händchen haltend an einem öffentlichen Strand gesichtet worden sein.
Zudem soll er rund 50.000 Euro pro Monat für eine Immobilie in der Nähe seines früheren gemeinsamen Zuhauses zahlen – just dort, wo er seine neue Partnerin weiterhin trifft.
Wie öffentlich Trennungsdramen deutscher Prominenter inszeniert werden, zeigt auch unser Artikel über Thomas und Lisa Müller getrennt: Was wirklich hinter der Trennung steckt – ein weiteres Beispiel dafür, wie unterschiedlich Promi-Paare mit dem Ende ihrer Beziehung umgehen.
November 2025: Die Scheidung wird eingereicht
Was zunächst als Trennung „auf Zeit” begonnen hatte, wurde im November 2025 endgültig: Ana Ivanovic reichte beim Amtsgericht München offiziell die Scheidung ein. Damit war klar – ein Comeback der Ehe ist ausgeschlossen.
Ihr Anwalt bat öffentlich um Diskretion, insbesondere im Hinblick auf das Wohl der drei gemeinsamen Söhne. Das Amtsgericht München bestätigte lediglich, dass man zu „nicht-öffentlichen Familiensachen allgemein keine Auskünfte” erteile – eine Formulierung, die in solchen Fällen Standard ist.
Schweinsteigers Management reagierte zunächst gar nicht auf Anfragen. Eine Strategie, die viele Prominente in solchen Situationen wählen: keine Bestätigung, keine Dementi, einfach Schweigen.
Januar 2026: Ana Ivanovic zieht einen Schlussstrich
Sechs Monate nach der öffentlichen Bestätigung der Trennung setzte Ana Ivanovic ein weiteres, unübersehbares Zeichen: Sie entfolgte Bastian Schweinsteiger auf Instagram.
Bemerkenswert dabei: Schweinsteiger folgte ihr zu diesem Zeitpunkt weiterhin. Ein kleines Detail, das in den sozialen Medien für Gesprächsstoff sorgte – und zeigte, dass die emotionale Aufarbeitung bei beiden offenbar in unterschiedlichem Tempo verläuft.
Zum Jahreswechsel hatte Ivanovic bereits in einem emotionalen Silvester-Post auf Instagram zurückgeblickt. Sie bezeichnete 2025 als ihren „härtesten” und gleichzeitig „schönsten Lehrer” und bedankte sich bei Familie und Freunden für deren Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Das neue Jahr wolle sie „mit Frieden im Herzen” beginnen.
Der geplatzte Werbedeal: Eine ungewollte gemeinsame Zukunft
Eine besondere Ironie des Schicksals: Schweinsteiger und Ivanovic waren über fünf Jahre lang gemeinsame Markenbotschafter der Modefirma Brax – ein Vertrag, der eigentlich bis 2027 laufen sollte.
Nach der öffentlichen Bestätigung ihrer Affäre-Geschichte platzte dieser Deal. Für ein Unternehmen, das mit dem Bild einer harmonischen Familie geworben hatte, war die neue Realität schlicht nicht mehr vermittelbar.
Wer ist Ana Ivanovic?
Ana Ivanovic, geboren 1987 in Belgrad, gehörte zu den prägendsten Figuren des Frauentennis der 2000er-Jahre. Ihren größten Erfolg feierte sie 2008 mit dem Sieg bei den French Open, zudem stand sie als ehemalige Weltranglistenerste an der Spitze des Tennissports. 2016 beendete sie ihre aktive Karriere.
Nach der Trennung lebt Ivanovic mit den drei gemeinsamen Söhnen in Palma de Mallorca – jenem Ort, der gleichzeitig zum Schauplatz der Affäre wurde, die ihre Ehe beendete.
Was sagen Experten zu Promi-Scheidungen mit Kindern?
Familienrechtsexperten verweisen darauf, dass die Formulierung „unüberbrückbare Differenzen” in Deutschland keine rechtliche Schuldzuweisung darstellt, sondern lediglich bestätigt, dass beide Seiten eine Fortsetzung der Ehe ausschließen. Dies kann das Scheidungsverfahren erheblich beschleunigen, da aufwendige Beweisaufnahmen zu den eigentlichen Trennungsgründen entfallen.
Bei Paaren mit minderjährigen Kindern empfehlen Experten zudem grundsätzlich Diskretion gegenüber den Medien – nicht nur aus Imagegründen, sondern vor allem zum Schutz der Kinder vor öffentlicher Belastung durch das Trennungsdrama der Eltern.
Mehr zu rechtlichen Aspekten von Scheidungsverfahren in Deutschland finden Sie beim Bundesministerium der Justiz, das verständliche Informationen zum deutschen Familienrecht bereitstellt.
Fazit
Die Trennung von Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic ist mehr als nur eine weitere Promi-Schlagzeile. Sie ist die Geschichte eines öffentlich zelebrierten Vorzeige-Paares, das hinter den Kulissen offenbar mit ganz anderen Problemen kämpfte, als die makellose Fassade vermuten ließ.
Eine Affäre auf Mallorca, ein geplatzter Werbedeal, eine Scheidung vor dem Amtsgericht München und schließlich der digitale Schlussstrich auf Instagram – jede dieser Stationen markiert einen weiteren Schritt im endgültigen Ende einer Beziehung, die einmal als unzerstörbar galt.
Für Ana Ivanovic scheint der Blick nach vorne zu gehen: mit Frieden im Herzen, mit ihren drei Söhnen und mit einem neuen Lebensabschnitt in Mallorca. Für Bastian Schweinsteiger bleibt – zumindest öffentlich – vor allem eines: Schweigen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wann haben sich Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic getrennt? Die Trennung wurde im Juli 2025 offiziell bestätigt, soll laut Medienberichten aber bereits einige Monate zuvor stattgefunden haben. Im November 2025 reichte Ana Ivanovic die Scheidung ein.
Was war der Grund für die Trennung? Offiziell wurden „unüberbrückbare Differenzen” als Grund genannt. Medienberichten zufolge soll jedoch eine Affäre Bastian Schweinsteigers mit einer bulgarischen Frau, die bereits 2024 auf Mallorca begonnen haben soll, der eigentliche Auslöser gewesen sein.
Wie lange waren Schweinsteiger und Ivanovic verheiratet? Das Paar heiratete im Juli 2016 in Venedig. Die Ehe dauerte damit rund neun Jahre.
Wie viele Kinder haben Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic? Das Paar hat drei gemeinsame Söhne: Luca (geboren 2018), Leon (geboren 2019) und Theo (geboren 2023).
Wo lebt Ana Ivanovic nach der Trennung? Ana Ivanovic lebt mit den drei gemeinsamen Söhnen in Palma de Mallorca.
Was geschah mit dem gemeinsamen Werbevertrag des Paares? Schweinsteiger und Ivanovic waren über fünf Jahre Markenbotschafter der Modefirma Brax, mit einem Vertrag bis 2027. Nach Bekanntwerden der Trennungsgründe wurde dieser Deal aufgelöst.
Hat Ana Ivanovic Bastian Schweinsteiger auf Social Media entfolgt? Ja. Im Januar 2026, etwa sechs Monate nach der öffentlichen Bestätigung der Trennung, entfolgte Ana Ivanovic ihrem Noch-Ehemann auf Instagram. Schweinsteiger folgte ihr zu diesem Zeitpunkt weiterhin.
Bedeuten „unüberbrückbare Differenzen” eine Schuldzuweisung im Scheidungsverfahren? Nein. Diese Formulierung ist rechtlich neutral und bestätigt lediglich, dass beide Seiten die Ehe als gescheitert betrachten. Sie kann das Scheidungsverfahren beschleunigen, da keine detaillierte Beweisaufnahme zu den Trennungsgründen notwendig ist.